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Verkehrsmittel in Uri - Ereignisse

Luftseilbahnen

1922  / Sonntag, 5. März 1922
Dorfgemeinde bewilligt Seilbahn auf das Haldi
Die Dorfgemeinde von Schattdorf erteilt dem Gesuch der Drahtseilgenossenschaft für eine Drahtseilanlage Haldiberg – Dorf die Bewilligung. In Würdigung der grossen Vorteile, die diese Anlage den Bergbewohnern bieten wird, wird die mit Wasser betriebene Luftseilbahn ohne Opposition angenommen.
UW 11.3.1922
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1926  / Freitag, 14. Mai 1926
Seilbahnunglück in Schattdorf
Bei der Haldibahnseilbahn verwickeln sich bei einer Fahrt am Morgen die beiden Seile und die Fahrkabinen (Schiffchen) prallen aufeinader, wobei ein 17-jähriger Jüngling, welcher vom Haldi zur Arbeit fahren will, in einer Höhe von rund 80 Metern herausgeschleudert wird und den Tod findet.
UW 60, 15.5.1926
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1926  / Freitag, 14. Mai 1926
Tödlicher Unfall mit der Haldi-Seilbahn
Frühmorgens ereignet sich mit der Haldibahn ein tödlicher Unfall. Auf der Talfahrt zur Arbeit wird der 17-jährige Jüngling Josef Zgraggen aus einer Höhe von rund 80 Metern aus der offenen Kabine geschleudert. Ursache des Unfalls ist eine Verwicklung des Seiles, wobei die beiden Fahrstühle (Schiffchen) aneinander gerieten.
UW 15.5.1926
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1931  / Mittwoch, 18. März 1931
Schnee bremst Sturz aus der Haldi-Seilbahn
Ambros Baumann (1898-1977) aus Schattdorf stürzt aus zirka 60 Meter aus der Seilbahn. Dank des tiefen Schnees erleidet er nur Rippenquetschungen.
UW 18.3.1931
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1933  / Sonntag, 19. März 1933
Bau einer neuen Haldi-Seilbahn wird beschlossen
Die Dorfgemeinde Schattdorf beschliesst, die Luftseilbahn auf das Haldi auch für den Personentransport auszubauen und beschliesst einen Maximalbeitrag von 1200 Franken. Die gesamte Bahn kommt auf rund 61‘550 Franken zu stehen. Der Bund leistet einen Subventionsbeitrag von 10 Prozent der Gesamtkosten.
StAUR P-221/346-59(1)
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1934  / Sonntag, 1. April 1934
Haldi-Seilbahn nimmt ihren Betrieb auf
Am Ostersonntag nimmt die Haldi-Seilbahn ihren Betrieb auf.
StAUR P-221/346-59(1)
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1934  / Sonntag, 8. April 1934
Haldibahn eingesegnet
In Schattdorf findet die krichliche Einsegnung der neuen Drahtseilanlage Schattdorf-Haldi statt. Bei der Bergstation befindet sich nun auch ein neu erbautes Gasthaus. Das Haldi wird damit zu einem beliebten Ausflugziel. Die Haldi-Bergler wenden sich in Gedichtform an die Ausflugtouristen: "Lieber Wand'rer merk dir das: / Lauf im Weg und nicht im Gras ! / Damit man leicht und ohne Mieh / Dich unterscheiden kann vom - - Vieh!"
UW 15, 14.4.1934; 19, 12.5.1934; 27, 7.7.1934
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1934  / Sonntag, 8. April 1934
Einweihung der neuen Haldi-Seilbahn
Ein sehr heftiger Föhnsturm stellt die Einweihung der neuen Haldi-Luftseilbahn zuerst in Frage. Die Auffahrt kann dann aber gewagt werden. Nachmittags um 15 Uhr erfolgt die Einweihung durch Pfarrer Ettlin. Anschliessend gibt es in der neu erbauten Wirtschaft einen Festtrunk.
StAUR P-221/346-59(1)
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1935  / Samstag, 16. Februar 1935
Seilbahn von Flüelen nach den Eggbergen
Das "Urner Wochenblatt" berichtet, dass im Schaufenster der Konditorei von Jonas Bühler das Projekt einer Seilbahn von Flüelen nach den Eggbergen zur Schau gestellt ist.
UW 7, 16.2.1935
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1954  / Montag, 20. Dezember 1954
Luftseilbahn Altdorf-Eggberge eingeweiht
Die Luftseilbahn Altdorf-Eggberge nimmt ihren Betrieb auf.
UW 5, 15.1.1955
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1955  / Sonntag, 26. Juni 1955
Einweihung der Luftseilbahn Eggberge-Altdorf
Mit einem Feldgottestdienst und einem anschliessenden Älplerfest auf den Eggbergen wird die Luftseilbahn Altdorf-Eggberge eingeweiht.
UW 48, 25.6.1955
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1958  / Donnerstag, 23. Januar 1958
Brand bei der Luftsteilbahn Schattdorf - Haldi
Während der Mittagspause bricht in der Bergstation der Luftseilbahn Schattdorf – Haldi im Maschinenhaus ein Feuer aus. Das Feuer greift auf die ganze Station mit den zwei Wohnungen über und zerstört diese. Es sind zwar Feuerlöschapparate, jedoch ist praktisch kein Löschwasser vorhanden. Immerhin kann in der Station aufgestapelte Ware gerettet werden. Die Kabine saust zu Tal und stürzt in den Wald ab. Ebenso fallen das Zug- und Drahtseil herunter. Brandursache ist ein Überhitzen des mit Holz gefeuerten Ofens im Maschinenraum.
UW 25.1.1958
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1959  / Freitag, 2. Januar 1959
Tödlicher Unfall mit der Haldi-Materialseilbahn
Beim Neubau der Luftseilbahn Schattdorf – Haldiberg ereignet sich ein schwerer Unfall. Am Freitagabend fahren der Bauführer und zwei Arbeiter mit der provisorisch installierten Materialtransportbahn talwärts. Vor der Bremsung am ersten Masten gerät das Zugseil in Längsschwingungen, kommt mit dem Tragseil in Berührung und wirft dieses aus den Rollen. Die drei Insassen werden aus dem Gatter herausgeworfen und aus 17 Metern Höhe in die Tiefe geschleudert. Während der Sturz des Bauführers durch die Tannen gebremst wird und dieser nur verletzt wird, erleiden die beiden Bauarbeiter, der 57-jährige Maurer Jost Planzer-Bissig (1902-1959) und der 63-jährige Hermann Gamma-Zurfluh, Vater von sechs Kindern, tödliche Verletzungen.
UW 1, 7.1.1959.
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1959  / Mittwoch, 24. Juni 1959
Betriebsübergabe der Luftseilbahn Schattdorf – Haldiberge
In Schattdorf wird die neue Luftseilbahn auf das Haldi offiziell dem Betrieb übergeben. Die neue Anlage, die mit einem Kostenaufwand von rund 900‘000 Franken erbaut wurde, besitzt als erste Luftseilbahn im Kanton Uri die eidgenössische Konzession. Die modern ausgestatteten Kabinen können 10 Personen aufnehmen und überwinden die Höhendifferenz von zirka 600 Metern in 6 Minuten. Neu gebaut wurden auch die beiden Stationsgebäude.
UW 24.6.1959.
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1961  / Freitag, 17. November 1961
Tödlicher Seilbahnunfall in Spiringen
Auf der Bergfahrt der Seilbahn Eggenbergli reisst das Seil aus der Kluppe und die Kabine mit dem 58-jährigen Besitzer stürzt rund 60 Meter ab. Der Landwirt in der Wängi wird dabei getötet.
StAUR G-300-12/80-3 (3,2).
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1961  / Samstag, 23. Dezember 1961
Tödlicher Arbeitsunfall bei der Gurschenbahn
Für die im Bau befindliche Luftseilbahn Andermatt-Gemsstock ist eine Materialseilbahn installiert. Auf dem letzten Masten hat ein Arbeiter jeweils auf die Schwertransporte zu überwachen. Beim Ausstieg aus der Materialseilbahn rutscht der 52-jährige Bauarbeiter, wohnhaft gewesen in Andermatt, aus und zieht sich beim Sturz vom Masten tödliche Verletzungen zu.
StAUR G-300-12/80-3 (3,1).
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1962  / Samstag, 18. August 1962
Erneuter Arbeitsunfall beim Bau der Gemsstockbahn
Beim Bau der Gemsstockbahn ereignet sich mit der Materialseilbahn ernet ein Arbeitsunfall. Ein 45-jähriger in Andermatt wohnhafter Arbeiter fährt mit der Gondel der Materialseilbahn von der Mittelstation Gurschen nach der Endstation Gemsstock. In der Gondel befinden sich drei Karetten Betonkies. Währen der Fahrt steht er auf und achtet sich nicht auf Masten 2. Er stösst mit dem Kopf an den vorspringenden Seilschuh, dabei wird er zwischen Trägerarm und Rollenbatterie eingeklemmt und fällt am Ende des Seilbahnschuhs aus der Gondel auf ein Holzgerüst. Der Verunfallte wird noch ins Militärspital Andermatt überführt, wo nur noch der Tod festgestellt werden kann.
StAUR G-300-12/80-3 (3,9).
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1968  / Donnerstag, 18. April 1968
Seilbahnmonteur findet den Tod
Auf einem Warenseil in Spiringen, auf dem Personenfahrten verboten sind, lässt sich ein Seilbahn-Monteur hochziehen. Dabei verhängt sich das Zugseil am Boden und der Wagen stürzt ab, wobei der Mann den Tod findet.
RSchB UR 1968/69, S.139.
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1968  / Dienstag, 14. Mai 1968
Kinzig-Bahn erhält eidgenössische Konzession
Das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement erteilt der Luftseilbahngenossenschaft Kinzig für eine neue Bahn eine Konzession für eine bedeutend grössere Bahnanlage (35- und 15er-Kabinen). Mit Rücksicht auf finanzielle Probleme wird jedoch die Bahn für den Transport von je acht Personen dimensioniert. Sie untersteht somit weiterhin dem kantonalen Konzessionsrecht.
UW 27, 1974
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1970  / Sonntag, 4. Januar 1970
Föhn hebt Eggbergenbahn aus Führung
Um 17.00 Uhr wird eine mit 15 Personen besetzte Kabine auf der Talfahrt infolge eines Föhnstosses vor dem letzten Masten mitsamt dem Tragseil aus der Führung gehoben und zu Boden gerissen. Glücklicherweise hatte das Zugseil gehalten, so dass der Aufprall glimpflich ausfiel.
UW 2/1970
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1970  / Dienstag, 14. Juli 1970
Unfall mit Warenseil in Bauen
Auf einem nicht konzessionierten Warenseil in Bauen prallt der Seilbahnwagen in die Talstation. Eine mitfahrende Person erleidet dabei einen Knochenbruch.
RSchB UR 1970/71, S.185.
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1973  / Sonntag, 28. Oktober 1973
Genossenschaft der Kinzig-Bahn wird zur Aktiengesellschaft
Die Luftseilbahngenossenschaft Kinzig beschliesst, einer neu zu gründenden Aktiengesellschaft sämtliche Aktiven wie namentlich Liegenschaften laut Grundbucheintrag und alle Passiven zu übertragen. Als Gegenleistung erhält die Genossenschaft 165 Namenaktien der neuen AG zu nominell je 500 Franken mit der Verpflichtung, diese Aktien an die einzelnen Genossenschafter mit je drei Aktien pro Genossenschafter auszuhändigen. Im weiteren haben die Anwohner auch in Zukunft Spezialtarife für Personen-, Vieh- und Warentransporte. Als Anwohner gelten alle im Einzugsgebiet der Bahn wohnenden Landwirte sowie alle 55 Genossenschafter, ohne Rücksicht auf deren Wohnsitz. Kinder der Bergbewohner werden zum Besuch der obligatorischen Schulen unentgeltlich befördert.
UW 27, 1974
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1974  / Samstag, 6. April 1974
Gründung der Aktiengesellschaft der Luftsellbahn Kinzig AG
Im Schulhaus in Bürglen wird die Aktiengesellschaft der Luftsellbahn Kinzig AG gegründet. Erster Verwaltungsratspräsident ist Bauunternehmer Hans Arnold aus Bürglen.
UW 76, 1975
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1975  / Samstag, 27. September 1975
Neue Kinzig-Bahn wird eingeweiht
In Bürglen kann die neue Kinzig-Bahn mit zwei Sektionen und Achter-Kabinen eingeweiht werden. Sie ersetzt eine Anlage aus dem Jahre 1951 mit Viererkabinen.
UW 76, 1975
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1976  / Mittwoch, 28. Juli 1976
Schweres Seilbahnunglück in Spiringen
Bei der Seilbahn Spiringen – Kipfen wechselt die Seilbahnfirma die Tragseile aus. Der Wagen der zweiten Spur wird von den Monteuren überlastet. Bei der Bergfahrt rutscht nach dem Mittag rund 300 m oberhalb der Talstation das Zugseil aus dem Antrieb. Der Wagen schiesst zurück in die Talstation. Die Folge sind ein Toter und drei Schwerverletzte. Die Monteure haben nicht berücksichtigt, dass beim Entfernen einer Spur die Gegenlast fehlt und somit die Nutzlast entsprechend verkleinert werden muss.
RchB UR 1975/76, S. 216 f.
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1985  / Samstag, 19. Oktober 1985
Neue Luftseilbahn aufs Haldi nimmt ihren Betrieb auf
Die neue Luftseilbahn aufs Haldi nimmt nach fünfwöchiger Bauzeit ihren ordentlichen Betrieb auf.
StAUR P-221/346-59(1)
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1985  / Samstag, 9. November 1985
Neue Seilbahnanlage aufs Haldi wird eingeweiht
Bei der Talstation kann die neue Luftseilbahn Schattdorf – Haldi feierlich eingeweiht werden. Nebst der freien Fahrt aufs Haldi findet ein Ballonflieg-Wettbewerb für Kinder statt.
UW 87, 6.11.1985
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1987  / Dienstag, 6. Januar 1987
Bange Minuten für Schulkinder der Seilbahn Haldi-Schattdorf
20 sieben- bis zwölfjährige Kinder der Skischule Erstfeld sitzen mehr als eine Stunde lang in der bergwärts fahrenden Kabine der Luftseilbahn Haldi – Schattdorf fest. Die Fangbremse der talwärts fahrenden, leeren Kabine wurde ausgelöst. Mittels Helikopter wird der Betriebsleiter auf der leeren Kabine abgesetzt. Er löst die Fangbremse und fährt auf dem Kabinendach zur Bergstation.
UW 10.1.1987
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1997  / Freitag, 1. August 1997
75 Jahre Luftseilbahn Schattdorf--Haldi
Die Luftseilbahn Schattdorf-Haldi ist 75 Jahre alt. Statt einer Feier wird den Besuchern des Haldis eine Freude in Form diverser Attraktionen bereitet.
UW 59, 30.7.1997
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1999  / Dienstag, 4. Mai 1999
Neue Kabinen für Eggbergen-Bahn
Die neuen dunkelblauen Kabinen der Luftseilbahn Flüelen-Eggberge werden montiert. Damit ist ein wichtiger Teil der 1,1 Millionen teuren Revisions- und Ausbauarbeiten abgeschlossen.
UW 35, 8.5.1999
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2000  / Samstag, 24. Juni 2000
Schlechtestes Betriebsjahr für die Luftseilbahn Flüelen-Eggberge
Die Luftseilbahn Flüele-Eggberge hat das schlechteste Betriebsjahr eingefahren. Vor allem der Lawinenwinter 1999 und der Umbau trugen zu dem schlechten Resultat bei. Mit einem Jahrestotal von rund 70'200 Personen wurden 4'150 weniger transportiert als 1998. Der Bilanzverlust vergrössert sich gegenüber 1998 um 30'000 auf 59'400 Franken.
UW 49, 24.6.2000
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2000  / Samstag, 28. Oktober 2000
Einweihung Luftseilbahn Flüelen-Eggberge
Die Seilbahn Flüelen-Eggberge wird mit einer kleinen Feier offiziell wieder eingeweiht. Von 1999 bis 2000 wurden an den Anlagen verschiedene Renovationen durchgeführt. Anlass für den Umbau war hauptsächlich der schlechte bauliche Zustand der Bergstation, der für eine Konzessionserneuerung verbessert werden musste.
UW Nr. 86, 1.11.2000
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2001  / Samstag, 28. April 2001
Defizit bei der Luftseilbahn Flüelen-Eggberge AG
Die Generalversammlung der Aktionäre der Luftseilbahn Flüelen-Eggberge muss zur Kenntnis nehmen, dass aus dem das Geschäftsjahr 2000 ein Bilanzfehlbetrag von 38`130 Franken resultiert. Der Verwaltungsrat unterbreitet Massnahmen zur Verbesserung der Situation wie bessere Parkplatzbewirtschaftung bei der Talstation, eine massvolle Tariferhöhung und eine Verbesserung im Bahn- und Fahrplanbetrieb.
UW 33, 2.5.2001
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2003  / Freitag, 7. März 2003
Luftseilbahn Schattdorf-Haldi: 8`000`000. Fahrgast
Die Luftseilbahn Schattdorf-Haldi (LSH) darf den 8`000`000. Fahrgast seit der Inbetriebnahme der neuen Seilbahn anno 1959 begrüssen. Martina Truttmann aus Schattdorf ist sichtlich überrascht, als sie zu ihrer Schneeschuhwanderung auf dem Haldi von Betriebsleiter Toni von Rotz und Verwaltungsrätin Vreni Arnold mit Blumen begrüsst wird.
UW 19, 12.3.2003
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2010  / Samstag, 6. März 2010
Eggberge - Seilbahn kann saniert werden
Der finanziellen Sanierung der Luftseilbahn Flüelen-Eggberge steht nichts mehr im Weg. Die Aktionäre haben sämtliche dafür notwendigen Schritte gutgeheissen. 2,2 Millionen Franken. So viel muss die Luftseilbahn Flüelen-Eggberge AG (LSE) in Anlagen und Betrieb investieren, um 2012 für die nächsten 25 Jahre wieder eine Konzession zu erhalten. Die Gemeinden Altdorf und Flüelen sowie der Kanton haben der LSE bereits A-fonds-perdu-Beiträge in der Höhe von 900 000 Franken zugesichert. Dies allerdings unter der Bedingung, dass das Unternehmen finanziell saniert wird.
UW 18, 10.3.2010
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2010  / Samstag, 5. Juni 2010
Seilbahn Flüelen-Eggberge - Nach der Sanierung erstrahlt die Kabine wieder in Rot
Während zweier Monate hat die Luftseilbahn Eggberge ihren Betrieb wegen der Revision eingestellt. Eine Restaurantbetreiberin fordert nun von der Gemeinde Geld für ihren Erwerbsausfall.
UW 41, 29.5.2010
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2011  / Samstag, 21. Mai 2011
Eggberge - Erfolgreiche Sanierung bei der Luftseilbahn
Mit einem Jahresertrag von rund 10`950 Franken steht die Luftseilbahn Flüelen-Eggberge AG (LSE) ein Jahr nach der grossen Sanierung (2,2 Millionen Franken) finanziell gesund da. 70`979 Personen beförderte die LSE im vergangenen Jahr. Das sind rund 12`000 weniger als im Jahr zuvor. Allerdings war die Bahn in den Monaten April und Mai während mehrerer Wochen aufgrund der Revisions- und Sanierungsarbeiten nicht in Betrieb.
UW 36, 11.5.2011
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2012  / Mittwoch, 25. April 2012
Seilbahn beförderte knapp 84'000 Personen
Ein Jahr nach der umfangreichen Sanierung kann die Luftseilbahn Flüelen-Eggberge ein gutes Ergebnis erzielen. Ein Sorgenkind bleibt die angestrebte Aktienkapitalerhöhung. 83'801 Personen beförderte die Bahn, das sind 13'000 Personen mehr als im Vorjahr.Der Betriebsertrag beträgt knapp 587'000 Franken. Jahresgewinn von 12'400 Franken, 2010: 10'900 Franken
UW 31, 25.4.2012
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2013  / Samstag, 4. Mai 2013
Eggberge-Seilbahn beförderte weniger Personen
77`725 Personen beförderte die Luftseilbahn Flüelen-Eggberge (LSE) im vergangenen Jahr (–7,3 Prozent). Damit liegen die Transportzahlen deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Noch im vergangenen Jahr hatte die LSE 83`801 Personen transportiert. Besonders das schlechte Wetter drückte auf das Jahresergebnis. Durch den Rückgang bei den Personenfrequenzen ging auch der Verkehrsertrag der LSE zurück.
UW 30, 20.4.2013, S. 7.
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2020  / Donnerstag, 2. April 2020
Urner Seilbahnbetrieb wird verzeigt
Die Kantonspolizei überprüft intensiv und mit starker Präsenz die Einhaltung der vom Bundesrat ausgesprochenen Vorgaben. Nebst den allgemeinen Kontrollen bei Verkaufslokalen, Gewerbebetrieben und auf Baustellen werden Hinweise aus der Bevölkerung überprüft. Ein weiterer Kontrollschwerpunkt lag bei Seilbahnbetrieben. Erfreulicherweise halten sich die Bahnbetreiber grösstenteils an die Regeln. In einem Fall erfolgte jedoch eine Verzeigung wegen des Verstosses gegen die bundesrätliche COVID-Verordnung. Der Seilbahnbetreiber hat mehrmals missachtet, dass aktuell nur Bahnen mit Erschliessungsfunktion für Bewohner und Älpler offen sind.
Informationen Kafur (02.04.2020).
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2021  / Samstag, 13. März 2021
Klangaufnahmen von Seilbahnen
Der Musiker Michel Roth sucht im Schächental die verschiedensten Seilbahnen und Wildheuseile im ganzen Tal auf. Bei den Seilbahnen angekommen, verlegt er Kabel und fixiert spezielle Mikrofone an der Seilverankerung. Michel Roth, der seine ersten Lebensjahre in Schattdorf verbracht hat, ist Professor an der Hochschule für Musik in Basel, die zur Fachhochschule Nordwestschweiz gehört. Aktuell fängt er für ein gemeinsames Projekt des Urner Instituts Kulturen der Alpen an der Universität Luzern und der Hochschule für Musik, Basel, Klänge von Kleinseilbahnen im Schächental ein. Aus den Tonaufnahmen will der Komponist ein Musikstück schreiben.
UW 20, 13.03.2021, S. 15.
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2023  / Freitag, 16. Juni 2023
Beitrag an die Sanierung des «Golzern-Bähnli»
Der Korporationsrat Uri spricht auf Antrag des Engeren Rats einen Unterstützungsbeitrag von 200'000 Franken an die Sanierung der Luftseilbahn Bristen-Golzern. Um den Betrieb für die nächsten 30 Jahre zu sichern, sind insgesamt 2,5 Millionen Franken erforderlich.
UW 43, 03.06.2023, S. 1, 3.
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Texte und Angaben: Quellenverweise und Rolf Gisler-Jauch / Angaben ohne Gewähr / Impressum / Letzte Aktualisierung: 05.03.2021